unterm strich_

Das alltägliche Überqueren eines Zebrastreifens

Vier Tänzerinnen erarbeiteten im öffentlichen Raum, nämlich an Straßenkreuzungen im Bregenzer Zentrum Bewegungsmaterial, das als Grundlage für das zeitgenössische Bühnentanzstück diente. Die begrenzten Flächen der Zebrastreifen bildeten die räumliche Basis, die Grünphasen der Ampeln die zeitliche. PassantInnen wurden dabei ungewollt zu Akteuren, durften beobachten und wurden zugleich von den Performerinnen beobachtet. Mit dem vorgegebenen Muster von Zeit und Raum des Zebrastreifens wurden die Bewegungssequenzen entworfen. Was unterm Strich bleibt, wurde auf die Bühne gebracht. Spannend dabei war, wie das erarbeitete Material aus dem alltäglich-öffentlichen Raum auf der abstrakten Bühne wirkte.

getanzt 2007: Magazin4 Bregenz, Bierstindl Innsbruck

Tanz: Debora Schlag, Pascale Staudenbauer, Aleksandra Vohl, Zoë Solomons
Künstlerische Leitung: Aleksandra Vohl
Produktionsleitung & Dramaturgie: Natalie Begle
Musik: Rolf Aberer
Kostüme: Birgitta Frick, Stefanie Pichler
Licht: Arndt Rössler
Video: Caroline Begle
Fotos: Birgitta Frick, Lucas Dietrich
Kooperationspartner: Tanzpool Wien, Kulturinitiative Bierstindl Innsbruck

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