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Die Lomographie ist eine Stilrichtung innerhalb der Fotografie. Die Idee dahinter: sei schnell, don’t think, sei offen gegenüber deiner Umgebung, nimm alles auf, sammle und habe Spaß an der Kommunikation – hat sich seit den 1990er Jahren zu einer eigenen Wahrnehmungs- und Kommunikationskultur entwickelt. Sogenannte „Hüftschüsse“ und ungeplante, experimentelle Schnappschüsse ermöglichen einen neuen Blick auf die Welt.

Lomographien aus dem öffentlichen Raum sind Ausgangspunkt für ein abendfüllendes Tanzstück. Das Ergebnis eines Lomobildes rückt „Ungesehenes“ in den Mittelpunkt – Fokus bekommt das, was aus dem Zufall entsteht. Ungeplante Schnappschüsse sind Grundmaterial von Bewegungsstudien verschiedenster Art.

Bereits in vergangenen Projekten befasste sich die companie bewegungsmelder mit Situationen im öffentlichen Raum und dem experimentellen Umgang mit Zufälligkeiten. Auch im neuen Projekt soll Ungesehenes ins Blickfeld gerückt werden – ungeplante Fotos werden zu Ideengebern für die Arbeit an Choreographien, Texten und musikalischen Kompositionen, die in ihrer Weiterentwicklung nicht mehr dem Zufall überlassen werden.

getanzt 2008 & 2009: Spielboden Dornbirn & Grabenhalle St.Gallen

Tanz: Andrea Seewald, Claudia Grava, Wolfgang Meier, Aleksandra Vohl
Sprecher: Markim Pause
Musik: Lucas Dietrich
Künstlerische Leitung: Aleksandra Vohl
Produktionsleitung & Dramaturgie: Natalie Begle
Bühnengestaltung & Lomografie: Renate Djukic
Kostüm: Simone Huchler
Fotos: Darko Todorovic

Wir danken:
Bundeskanzleramt – Sektion II / Kultur
Land Vorarlberg – Kultur
Stadt Dornbirn
Spielboden Dornbirn
Kulturstiftung Liechtenstein
Impulse Privatstiftung
Stiftung Fürstl. Kommerzienrat Guido Feger
Raiffeisenbank Dornbirn