Natalie Begle

Tanz- und Musikpädagogin (Magª), Tänzerin, Choreografin, Produktionsleitung

Als Aleksandra und ich nach unserer gemeinsamen Studienzeit in Salzburg wieder in Vorarlberg gelandet waren, beschlossen wir unser erstes gemeinsames Projekt: 2006 ließen wir mit Die Wochenkarte Tanz und Performance in Zügen und an Bahnhöfen stattfinden. Das war gleichzeitig die Geburtsstunde unserer Companie bewegungsmelder. Den Namen bekamen wir übrigens von meiner Nichte Hannah geschenkt. Das Projekt war sehr erfolgreich und Kunstaktionen im öffentlichen Raum waren in Vorarlberg noch relativ neu. Wir folgten dem Impuls, mit bewegungsmelder weiter zu machen.

Seitdem spinne ich mit Aleksandra und neuerdings Mirjam Ideen, entwickle Konzepte, bin Auge von Aussen, für Organisation und Finanzen zuständig, habe lange Zeit Pressearbeit und Website gemacht (das hat zum Glück Mirjam größtenteils übernommen-yeah), wirke hinter den Kulissen, ab und zu on stage, halte Händchen, betreibe nett-Working – also kurz: ich bin hauptsächlich für Produktionsleitung und Dramaturgie verantwortlich.

Wenn ich zurückblicke, wie ich überhaupt zum Tanz gefunden habe oder er zu mir…
nach meinen Jazzdance-Erfahrungen im Schlinser Turnverein, durfte ich als Jugendliche bei Gerold Amanns Apokalypse auf der Burgruine Jagdberg mitwirken – da hat er mich gepackt der zeitgenössische Tanz und bis jetzt nicht mehr los gelassen!

Ich unterrichte Tanz leidenschaftlich gern in seiner ganzen Vielfalt an unterschiedlichen Schulen, Institutionen und Orten. Meine eigenen Fortbildungen in zeitgenössischem Tanz, Kontaktimprovisation, Danceability und auch mein eher wissenschaftliches Nachdiplomstudium „TanzKultur“ in Bern ließen mich im Tanz weitergehen. Neben den Projekten mit unserer Companie bin ich freischaffend als Choreografin tätig.

Ich liebe es, meine freie Zeit mit meinem Mann Martin und unseren Töchtern Ida und Selma zu verbringen. Genauso braucht es auch meinen Caffé Latte und eine gute Zeitung für mich früh morgens, wenn alle aus dem Haus sind.
Wenn ich ein Anne Teresa De Keersmaeker-Stück in der Pariser Oper sehe, bekomme ich Gänsehaut und bei einem gemütlichen Freundinnenabend auf der Lindauer Hütte fühle ich mich sauwohl.

Ich bin offen, neugierig und kontaktfreudig, sehe Struktur im Chaos und versuche, vor allem das Positive zu sehen. Ich arbeite am liebsten im Team, schöpfe aus meinem Glauben und lasse mich gerne von anderen anstecken.

Download des künstlerischen Lebenslaufs von Natalie Begle im pdf-Format hier